Wegen Genmais-Feld: Poinger Imker verkaufen keinen Honig mehr
Verfasst von genfood am 31. Juli 2008
Poing – Weil im nahe gelegenen Grub gentechnisch veränderter Mais angebaut wird, haben sich die Poinger Imker Ludwig und Manfred Huber dazu entschlossen, keinen Honig mehr zu verkaufen.
Grund für diese Entscheidung ist ein Urteil des Verwaltungsgerichts Augsburg vom Mai. Demnach dürfen Imker nur Honig verkaufen, in dem keinerlei Spuren von Genmaterial vorhanden sind. Dies sei aufgrund der Nähe zum staatlichen Genmais-Versuchsfeld in Grub nicht möglich, glauben Ludwig und Manfred Huber. Deshalb haben Vater und Sohn, die in Poing eine kleine Hobby-Imkerei betreiben, sich dazu entschlossen, heuer vorsichtshalber keinen Honig zu verkaufen, "um nicht mit einem Bein im Gefängnis zu stehen", so Manfred Huber.
In einem Umkreis von drei Kilometern bestehe die Gefahr, dass Bienen Pollen des gentechnisch veränderten Maises mit in den Stock bringen. Um genau zu kontrollieren, ob gentechnisch verändertes Material im Honig ist, müsste dieser kostspielig untersucht werden.
gefunden bei: Merkur Online




