Imker evakuieren Bienen vor dem Landtag in München
Verfasst von genfood am 11. Juli 2008
Imker und Bienenvölker auf der Flucht vor MON810
Stadt München bietet Imkern Asyl
Bienenstöcke vor dem Landtag und der CSU
Am Dienstag, dem 15. Juli 2008, evakuieren Imker ihre Bienenvölker aus den von MON810 verseuchten Gebieten nach München. Die Stadtverwaltung München hat den Imkern dankenswerterweise Flächen zur Verfügung gestellt, auf denen die Bienenvölker sicher sind vor Beeinträchtigungen durch Maispollen von den Versuchsfeldern, auf denen Bayern den Mais des US-Gentechnikkonzerns Monsanto anbaut.
Viele Imker sind weder technisch noch personell in der Lage, mit ihren Bienenvölkern die angestammten Plätze zu räumen. Daher hat der Deutsche Berufs- und Erwerbs Imkerbund die Fluchthilfe und die Vertriebenen-Camps organisiert, die in Sichtweite der Verantwortlichen für diese Lage liegen.
In Bayern ist Wahlkampf und die Imker erinnern die Bevölkerung mit ihrer Aktion daran, wer der Urheber der Misere der Imker ist. Die Imker wollen auch weiterhin ein Lebensmittel hoher Qualität liefern, der Anbau von genmanipulierten Pflanzen wie Mais macht dies unmöglich, wenn der Maispollen im Honig landet. MON810 darf nicht im Honig enthalten sein, dies hat das Verwaltungsgericht Augsburg festgestellt. Gleichzeitig räumte das Gericht den Interessen Bayerns und Monsanto einen höheren Stellenwert ein als den Interessen der betroffenen Imker.
Nicht nur die Stadtverwaltung München, auch die umliegenden gentechnikfreien Landkreise haben den Imkern Asyl angeboten. Die Imkervereine der Landeshauptstadt werden während der Dauer des Asyls die Pflege der Bienenvölker übernehmen.
Die Aktion Fluchthilfe wird koordiniert und durchgeführt vom Bündnis zum Schutz der Bienen vor Agro-Gentechnik
Ansprechpartner, Kontakte und weitere Infos finden Sie hier:
Flucht der Bienen vor Gen-Mais
V.iS.d.P.:
Imkerei Honighäuschen
Klaus Maresch
Drachenfelsstraße 137
53639 Königswinter
Fon 02223/905770
www.honighaeuschen.eu




