Bauern unterzeichneten Verpflichtung
Sie wollen keine Gentechnik auf dem Feld: von links die Landwirte Günther Koch (Homberg), Heiko Martin (Lohre), Referent Dr. Peter Hamel, Heinrich Brede (Lohne), Hans-Theo Scheffer (Wabern) sowie Dietmar Groß (Homberg). Foto: nh
Schwalm-Eder. Landwirte aus dem Schwalm-Eder-Kreis haben sich verpflichtet, auf den Anbau von gentechnisch verändertem Saatgut zu verzichten. Bei einer Diskussionsveranstaltung in Wabern unterschrieben sie eine Selbstverpflichtung.
Gemeinsam mit dem Bündnis “Kein Genmais im Schwalm-Eder-Kreis” wollen die Landwirte in den kommenden Wochen bei Kollegen dafür werben, ebenfalls auf Gentechnik auf dem Feld zu verzichten.
Bei der Veranstaltung in Wabern hatte Dr. Peter Hamel referiert. Er ist selbst Landwirt und Initiator von “Zivilcourage Vogelsberg”. Dr. Hamel stellte dar, dass er die Gentechnik in der Landwirtschaft für eine Sackgasse halte.
Dorf für Dorf
In seinem Vortrag griff er die Firma Monsanto an, die in Niedermöllrich gentechnisch veränderten Mais anbauen wollte. Die Landwirte müssten nun handeln, und die Region Dorf für Dorf zur gentechnikfreien Zone zu erklären.
Auch gentechnisch veränderte Futtermittel seien ein Problem, erklärte Dr. Hamel, denn sie machten die Tiere häufig krank. Insgesamt sei die Gentechnik zu unsicher, erklärte der Landwirt. (red) Kontakt: Dietmar Groß, Tel. 0 56 81/26 07.
gefunden bei: HNA Fritzlar-Homburg





Ein Kommentar
Sehr löblicher Schritt! Dieser sollte erste Bürgerpflicht sein.
Es gibt Verbindungen zwischen Monsanto und Rockefeller somit zu den dubiosen, elitären Machtstrukturen dieser Welt. Es kommen schwere Zeiten auf uns zu, deshalb retten sie wenigstens unsere Nahrungsgrundlage in Deutschland, bevor sich auch da diese kapitalistischen Strukturen breitmachen und ihren genetischen Pfusch uns unterjubeln mit unbekannten Gensequenzen und einem höchst bedenklichem Spritzmittel “Roundup”.
Weiter so!
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