Sylvester 2007, auch für mich ein Anlass, einen kleinen Rückblick auf ein bewegtes Jahr zu wagen.
Im März 2007 las ich in der Zeitung, dass Ratten bei Fütterungsversuchen mit genverändertem Mais im Labor gestorben seien, zumindest aber starke Vergiftungserscheinungen hatten. Darüber, so dachte ich, sollten wir nachdenken, generell.
Ich habe schon lange den Verdacht, dass meine allergischen Reaktionen meiner Haut nicht unbedingt vom Waschmittel her rühre, sondern sehr stark abhängig und stark schwankend davon abhing/abhängt, was ich in den letzten Stunden zu gegessen und getrunken habe. Und ich bin heute je denn mehr davon überzeugt, dass und die Lebensmittelindustrie, nicht die Erzeuger, langsam aber sicher in eine Abhängigkeit treiben, nur noch deren künstlichen Geschmack als “echt und natürlich” zu empfinden, und anderes Essen schlicht weg ablehnen. Ist für die Produzenten industrieller Lebensmittel natürlich wesentlich billiger, als auf Natürliches zu setzten - wobei die berühmten Ausnahmen die Regel bestätigen.
Also habe ich mich ein wenig mehr mit dem Thema Lebensmittel befasst… Ein Fass ohne Boden, ein bodenloser Sumpf der sich da einem auftut und für mich als Einzelkämpfer/Schreiber nicht zu bewältigen, oder gar zu durch dringen. Natürlich gibt es auch schon viele sehr gute Webseiten, die sich diesen Themen angenommen hatte - bis auf eine kleine Nische, die war nur sehr spartanisch besetzt, und auch nicht wirklich strukturiert, oder gar organisiert. Die Gentechnologie an Pflanzen, die sog. “Grüne Gentechnik”.
Gerade aber hier, bei der grünen Gentechnik ist, so denke ich jetzt mal ganz naiv, der Sumpf am größten, und wir heben es weltweit geschafft, dass hier nur noch ein Konzern, Monsanto, eine alles beherrschende Stellung am Markt einnimmt. Die Folgen liegen auf der Hand, und wenn man sich ansieht, mit welchen Mitteln und Methoden da gearbeitet wird - von der Familie Schmeiser aus Kanada, bis hin zu suizidgefährdeten Landwirt in Asien, Knebelverträge und toxische Pflanzen, deren Ungefährlichkeit noch immer nicht erwiesen ist.
Letztlich werden wir diesen Kampf verlieren, so dachte ich, weil schon mal der eine oder andere Artikel aus Presse, Funk und Fernsehen verschwindet; Heute gelesen und morgen? Unauffindbar…
Das wollte ich dann doch mal genauer wissen und habe dieses Blog angefangen. Wow! so viel Material hätte ich nie geglaubt, ich dacht, dass machst Du mit Links, neben dem Job und politischem Engagement, keine große Sache, aber es gibt darüber sehr viel zu lesen, sichten und zu bloggen. Vieles was ich bekomme, wiederholt sich und ich will auch nicht langweilen, nur weil eben ein Journalist vom Anderen abgeschrieben hat. Also immer wieder viel zu tun, und so mancher Artikel oder Reportage ist mir sicher auch entgangen. Ein weiters Anliegen wäre mir, wenn ich mehr Zeit fände, mehr Eigenes zu schreiben und nicht nur rezitiere, aber ich muss halt auch ganz nebenbei ein bisschen Arbeiten…
Besonders gefreut hat mich aber die Tatsache, dass ich zusammen mit Anderen doch schon mal die eine oder andere Verschleierung (z.B. Genrüben der KWS und der Artikel der HNA) aufgedeckt haben und - so glaube ich - mit Informationen denjenigen helfen konnten, die sich für das Thema stark machen.
Noch ein Satz zu mir, meine Identität halte ich ganz bewusst ein wenig zurück, da ich dem Einfluss von Monsanto und deren Schergen nichts entgegen zu setzten habe. Aber diejenigen, die mit mir in Kontakt treten wollen, haben es bisher immer noch geschaft.
ein wenig Statistik:
Das Blog ist seit gut und geren 10 Monaten online. Die Besucherzahlen steigen langsam aber doch stetig an.
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Monat |
Besucher |
Artikel |
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März 2007 |
58 |
46 |
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April 2007 |
1.469 |
156 |
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Mai 2007 |
2.545 |
151 |
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Juni 2007 |
3.479 |
134 |
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Juli 2007 |
2.469 |
143 |
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August 2007 |
2.382 |
87 |
|
September 2007 |
2.492 |
96 |
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Oktober 2007 |
2.767 |
96 |
|
November 2007 |
3.188 |
102 |
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Dezember 2007 |
3.061 |
61 |
|
Monatsmittelwert |
2.391 |
107 |
|
in Summe |
23.910 |
1072 |
wäre schön, wenn das Ganze weiter wachsen würde, und, eventuell jemand mitarbeiten will.
Wenn Sie mit meiner Arbeit zufrieden sind, sagen Sie es weiter, wenn nicht, sagen Sie es mir.
In diesem Sinn, einen Guten Rutsch!




