Strausberg (dkz/MOZ) Der Kreisverband MOL von Bündnis 90/Die Grünen hat die Landwirte in Märkisch-Oderland aufgefordert, sich dem “guten Beispiel ihres Kollegen Herrn Jörg Piprek (Landfarm Hohenstein GmbH) anzuschließen und ihre Anbauflächen von gentechnisch verändertem Pflanzenbestand zu befreien”.

Am Donnerstag hatten Aktivisten von Greenpeace ein Feld markiert, auf dem angeblich widerrechtlich Genmais angebaut werde. Piprek hatte die positiven Ergebnisse entsprechender Schnelltests vor Ort in Zweifel gezogen und die Vorwürfe zurückgewiesen. Am Freitag hatte er dann den betroffenen Acker zum Teil umbrochen.

Wie Jörk Piprek sprach gestern auch die Arbeitsgemeinschaft Innovativer Landwirte im Verein InnoPlanta von einem nötigen Schritt, da Genmais auf dem Flurstück durch nicht richtig gesäuberte Agrartechnik in den Boden gelangt sei. Ein zweites, drei Hektar großes Teilstück sei versehentlich nicht im Register angemeldet, was nachgeholt werde.

Dienstag, 26. Juni 2007 (07:21)

gefunden bei: Märkische Oderzeitung

Ein Kommentar

  1. Wir wissen, dass Rauchen, Solarium und Co krebserregend sind - dennoch setzen wir uns dieser Gefahr tagtäglich aus.
    Ob Genfood schlecht für uns ist, ist völlig ungewiss, viele Vorteile sind jedoch bewiesen - dennoch wollen viele Menschen ein Genfood-Verbot.
    Wo bleibt da die Logik?

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