Archiv nach Monaten: Februar 2007

Jeder kennt sie: Milchprodukte von Landliebe, die Marke, die mit naturnaher Herstellung ihrer Produkte und natürlichem Landleben wirbt. Aber viele Verbraucher wissen nicht, dass in den Trögen der Milchkühe, deren Milch Landliebe verarbeitet, genmanipulierte Pflanzen landen!

Campina, der Mutterkonzern der bekannten Marke Landliebe, lehnt es bis heute ab, eine Fütterung mit Gen-Pflanzen bei seinen Lieferanten vertraglich auszuschließen. Der Konzern unterstützt daher den Anbau von Gen-Pflanzen, auch in Deutschland, und nimmt damit verbundene Gefahren für Mensch, Tier und Umwelt in Kauf.

Die Wünsche der Verbraucher lassen Campina kalt

Schon oft hat Greenpeace Campina darauf aufmerksam gemacht, dass ein Verzicht auf Gen-Pflanzen in der Milchproduktion möglich und bezahlbar ist. Verbraucher lehnen Gen-Pflanzen in der Milchproduktion ab. Doch der Konzern zeigt keine Einsicht.

* Campina weigert sich seit Jahren, an Greenpeace-Umfragen teilzunehmen.
* Campina bezieht Milch von Landwirten, die Gen-Mais anbauen.
* Campina will eine Fütterung von Gen-Pflanzen nicht ausschließen und strebt dies noch nicht einmal an.

Weitere Informationen zu Landliebe, Greenpeace Protestaktionen, den Risiken der Gen-Pflanzen und was Verbraucher tun können : http://www.greenpeace.de/themen/gentechnik/lebensmittel/artikel/landliebe_lieblos_zur_natur/

27.02.2007, Artikel veröffentlicht von:Greenpeace Redaktion

Die Mehrheit der Landwirte in Deutschland lehnt den Anbau von Gen-Pflanzen nach wie vor ab. Die jetzt angemeldeten 3587 Hektar Gen-Mais machen lediglich einen Anteil von 0,21 Prozent der gesamten Mais-Anbaufläche in Deutschland aus. Wie in den vergangenen Jahren, ist im Laufe der nächsten Monate mit erheblichen Flächenabmeldungen zu rechnen.

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